Samstag, 5. Februar 2011

#23 Costa Rica - Pura Vida!


Die Grenze Costa Ricas passierten wir als privilegierte Europäer mal wieder ohne Probleme und alles schien sehr entspannt. Im Schatten eines Baumes stehend hielten auch so gleich zwei Motorräder an, Polizisten die eine Routineuntersuchung machten. Doch nachdem wir unsere Geschichte erzählten freuten sie sich nur und wünschten uns “mucha suerte” (viel Glück). Die Sonne brannte und dann saßen wir auch schon wieder in einem Pickup, auf der engen Rückbank. Als es plötzlich aus allen Wolken anfing zu schütten wurde es dank unserem Gepäck noch enger und das Atmen wurde schwieriger. Es hörte nicht mehr auf zu strömen, unglaublich und faszinierend. In Neilly setzen sie uns ab und zwar direkt vor einem Restaurant, wo wir auf ein herrliches Willkommensessen eingeladen wurden.
Wir staunten über die Unmengen an Wasser die vom Himmel kamen und waren nicht überrascht als man uns sagte das es noch nie soviel geregnet hat wie in diesem Jahr. Als es schon dunkel war und immer noch ein wenig regnete standen wir wieder auf der Straße. Ein Auto hielt an und fuhr uns bis vor die Haustür der Feuerwehr in Golfito, einem kleinen süßen verschlafenen Ort am Meer.

Die Feuerwehrleute zeigten uns unsere Betten. Wir konnten unseren Augen nicht glauben, es war wie in einem vier Sterne-Luxus-Hotel, eigenes Bad, Betten, ja sogar vier Hemden der Feuerwehr schenkten sie uns! Am nächsten Tag besuchten wir die Uni des Ortes und waren positiv überrascht von dem ökologischen Bewusstsein der Ticos. Überall hingen Schildchen: “Schalte das Licht aus und Deinen Geist ein”, “Wasser ist kostbar und jeder Tropfen zählt” usw. ja sogar 5 Studenten sortierten Müll. Costa Rica ist eines der ganz wenigen Ländern die kein Militär hat, somit kein Geld für Panzer und Raketen ausgibt, aber schon seit vielen Jahrzehnten ein umweltfreundliches Bewusstsein anregt und in Bildung, Gesundheit und Ökologie investiert. Die Lebenserwartung ist hier, zusammen mit Kuba, in ganz Lateinamerikas am höchsten. Wir spürten, dass dieser Paradigmenwechsel weg vom Militär hin zu mehr Menschlichkeit sehr positive Auswirkungen auf das Land und die Leute hat. Alle Länder zusammen geben heute jedes Jahr mehr als 1500 Milliarden an US Dollar für ihr Militär aus. Das Entwicklungshilfebudget der reichen Ländern mach nicht mal ein Zehntel der Summe aus. Dieser Sachverhalt spiegelt deutlich wieder, wo die Schwerpunkte unser Zeit liegen. Viele der Hilfsmilliarden werden sogar in eigennützige Projekte, Maschinen und ähnliches, was den Geberländern Vorteile verschafft, gelenkt. Vielleicht ist es auch garnicht nötig Abermillionen auszugeben, sondern wäre viel wichtiger und tiefgreifender, wenn wir das globale kapitalistische System verändern, die Rahmenbedingungen für die Ungerechtigkeit und Ausbeutung in der Welt neu schreiben und ein neues System der Gerechtigkeit und Gemeinschaft kreieren!
Doch es ist 2010, die Welt funktioniert noch ein wenig anders, ein wenig zerstörerischer und so kam es, dass unser nächster Fahrer Besitzer von einer Plastiktüttefabrik war, einem Produkt welches wir fast alle auf der Welt benutzen und in der Regel eine Lebensdauer von weniger als einer halben Stunde hat. Obwohl es Alternativen gibt, verkaufen Jose und seine Mitarbeiter immer noch, die vornehmlich aus dem schwarzen Gold hergestellten herkömmlichen Tüten, die überhaupt nicht biologisch abbaubar sind, bis zu 400 Jahre unser Ökosystem belasten und Millionen von Tieren das Leben kosten. Auch hier handelt es sich wieder um ein typisches globalisiertes Produkt: Polyethylenterephthalat, kurz PET. Es wird überall in der Welt hergestellt, in diesem Fall in den USA und von dort gelangt es nach Costa Rica in die Fabrik von unserem Fahrer. Jedes Jahr produzieren wir Menschen mehr als 40 Millionen Tonnen an PET für alle möglichen Produkte, wobei die Anzahl der daraus entstehenden Plastiktüten zwischen 500 Milliarden und einer Trillion schwankt und nur weniger als 3% recycelt werden.

Unser freundlicher Fahrer bekreuzigte sich bevor er los fuhr auf, dass er eine gute Fahrt habe. Im Stillen dachte ich, dass er vielleicht doch wenigstens ein klein wenig Gewissensbisse hat, mit seinem lukrativen Geschäft auf Kosten der Natur. Jedes Jahr verkauft er mehr Tüten, macht mehr Gewinn und ist sich offenbar keineswegs bewusst welche Umweltschäden er damit anrichtet. Im Gegenteil, er war sogar stolz auf sein Geschäft, wie wahrscheinlich die meisten Anzugsträger die blind und besessen irgendwelchen Devisen nachrennen. Jemand, der auch in einer sehr umweltzerstörerischen Industrie arbeitet, sagte mir einmal, dass es überhaupt keine Rolle spiele ob man seiner Arbeit nach ging oder nicht, denn wenn er kündigen würde gäbe es doch Andere die an seine Stelle treten würden und es deswegen keinen Unterschied mache wenn man(n) für oder gegen die Mutter Erde arbeite; wenn wir alle so denken würden dann würde sich hier auf der Erde nicht viel verändern. Zum Glück gibt es Menschen die meinen, dass WIR, jeder einzelne von uns, den Unterschied leben können und eines Tages eben niemand mehr zum Krieg geht, weil die Menschen den Glauben in ihre Mitmenschen haben, dass sie genauso licht und lieb sind wie sie selbst.
Wir fuhren vorbei an atemberaubenden grünen Landschaften, Hügeln und Bergen. Costa Rica ist das Mekka des Ökotourismus, wohlhabende Menschen aus den reichen Industrieländern fliegen tausende Kilometer weit, um in einem der unzähligen Eco-Resorts Urlaub zu

machen; auch wenn die Idee des umweltfreundlichen Tourismus als solche nicht verwerflich ist, sieht die Realität des grünen Fremdentourismus anderst aus. Auch im “Biourlaub” gilt es den gutwilligen Touristen Geld abzunehmen und wenn dies besser klappt mit dem Versprechen, dass es sich um ökologisch nachhaltige Ferien handelt, dann wird das voll ausgenutzt. Am Ende sind alle glücklicher, der Tourist der ein gutes Gewissen haben kann, der Hotelbesitzer der sich bereichert und Costa Rica das einen weiteren Ökotouristen in seine Statistik aufnehmen kann- ob es der Mutter Erde mit jedem Ecotouri besser geht wage ich zu bezweifeln, denn grün ist nicht gleich grün. Nur weil etwas öko, grün oder bio heißt ist es noch lange nicht umweltfreundlich. In den meisten Fällen ist es sogar das Gegenteil. Der Großteil der “umweltbewussten” Besucher und zum Teil sogar Hergezogenen sind US-Amerikaner. Es zieht die “Gringos” jedoch nicht nur wegen der traumhaften Landschaft in das meist besuchte Land

Zentralamerika, sondern auch wegen billigen Prostituierten, Casinos und Drogen. Jedes Jahr kommen mehr Nordamerikaner und kauften billiges Land, Häuser und Autos. Seit 1990 hat sich die Zahl der Besucher Costa Ricas fast verzehnfacht, doch seit der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 haben sich viele Investoren zurückgezogen und duzende Bauruinen zurückgelassen. Man kann sagen: Costa Rica hat sich verlaufen. Costa Ricas Regierung hat sich übernommen und man weiß heute, dass vieles überstürzt wurde und, dass anfänglichen schönen Ökoideen , in vielen Regionen des Landes fatale Umweltschäden in Flora und Fauna führten.
Ich hatte meinen Rucksack noch nicht einmal abgestellt, als C. schon wieder mit voller Freude ihren Daumen ausstreckte und nicht sah das der erste große LKW, der an ihr vorbei fuhr, nur 30m hinter ihr anhielt. Was für eine Gaudi! Unser Brummiefahrer war einer der wohl glücklichsten, den wir überhaupt getroffen haben. Für ihn war jeder Strecke ein Highlight, jeder Moment ein guter und während er uns glücklich anlachte, drehte er an den Langwellen seines Radios.

Leider verstanden wir außer abenteuerlichen unklaren Lauten nichts. So gelangten wir schnell nach San Jose und irrten nun durch die Straßen der Hauptstadt und amüsierten uns kräftig mit den Wegbeschreibungen der Ticos, denn die Häuser tragen hier keine Nummernschildern und die Adresse für das Haus wo unser Couchsurferfreund lebt sah ungefähr so aus: "Von der Nationalbank in der nähe des Universitätsgeländes 400m nach Süden und dann 50m nach Osten". Dabei muss man wissen, dass jeder Straßenblock bei den Beschreibungen 100m lang ist und 50m dementsprechend in der Mitte der Straße bedeutet. Unser Gastgeber empfing uns lieb und bereitete uns ein super leckeres, für mich und Benji letztes Vegetarisches Essen vor.

Es war der letzte Tag im Oktober und jedes Jahr feiern die Veganer der Welt den 1.November als ihren offiziellen “Veggieday”. Schon lange wollte ich Veganer werden, die Tiere wirklich in Frieden lassen sowie wahrhaftiger und ganzheitlicher sein und handeln. Ein großer Schritt in Richtung des harmonischen Lebens, im Einklang mit der Natur und den Tieren. Wenn wir nun nach Essensresten fragten erwähnten wir, dass die Hälfte der Vierertruppe Veganer sind und nichts esse was von den Tieren stammt. So schauten uns die Leute oft mit großen Augen an und gaben zu verstehen, daas sie über diese Ernährung wirklich noch nie etwas gehört haben. Und nicht wenige fragten uns was wir denn dann überhaupt essen! Benji und ich fühlten uns reiner und friedlicher, mit unser tierlosen Kost und auch wenn wir lange die Ausrede hatten erst Veganer sein zu wollen, wenn wir wieder sesshaft sind, fiel es uns doch sehr leicht. Wir stellten wieder einmal fest, dass wir alles schaffen können, wenn wir nur wirklich wollen, wenn unser Wille stark genug ist.
Wir erkundeten die Stadt und die freundlich-offene Kultur der Ticos, chillten, recycelten und gaben ein

Fernsehinterview, für ein grünes TV-Programm. Costa Rica wird ordentlicher und besser organisiert als der Rest Lateinamerikas. Die Menschen sind gebildeter, nur weniger als drei Prozent der Bevölkerung kann nicht lesen und schreiben. Das Gesundheits- und Sozialsystem funktioniert sehr viel besser als in den Nachbarsländern. Das Geheimnis liegt in der Geschichte des Landes, denn es gab im Vergleich zu allen anderen “Latinoländern”, in den letzten 80 Jahren, quasi kaum Revolten, Guerillas und Bürgerkrieg. Deshalb konnte eine besser ausgebildete Mittelklasse entstehen, die heute das Land trägt. Trotz aller Lorberen für das Umweltbewusstsein und die Bildungschancen erzählte man uns wie bis in die achziger Jahre farbige Ticos, die hauptsächlich an der Küste leben, nicht in das Zentrale Tal wo auch San Jose liegt reisen durften.
Wieder auf der Straße, aber noch in der Stadt, hatten wir großes Glück als uns ein lieber Familienvater mitnahm und uns nicht nur aus San Jose hinausfuhr, sondern uns auch zu sich nach Hause einlud. Wenn jemand uns zu sich nach Hause einlädt und uns quasi an seinem privaten Leben teilnehmen lässt fühlen wir immer etwas ganz besonderes, denn von den hunderten Autofahrern, die uns auf eine Fahrt einluden, gab es hier in Lateinamerika nur sehr wenige Menschen die auch ihr Haus mit uns teilen wollten. Wir genossen die wunderbare Gastfreundschaft sehr, zusammen kochten wir feinstes Veganes Essen und hatten unseren Spaß mit der gesamten Familie! Mit guter Energie bewegten wir uns in windeseile nach Norden, wurden freundlich von dem Roten Kreuz aufgenommen und erlebten einen totalen Stromausfall in der Nacht. Auf einmal war alles stockdunkel, nur die Banken und Geldautomaten erleuchteten hier und da die Geisterstadt. Wir hatten Hunger und als wir in einer kleinen Pizzaria von unser Reise sprechen wollten unterbrach uns der warmherzige Kubaner und sagte: “Ihr braucht mir nichts zu erzählen, ich lade Euch gerne zum Essen ein”.
Am nächste Tag hielt eine Frau an um uns mitzunehmen, etwas sehr besonderes da über 95% der Autos die uns mitnehmen Männer am Steuer haben, doch Ligia hatte keine Angst und lud uns sogar zu sich in ihr Haus auf dem Land ein und bekochte uns rührend. Das Schicksal schickte uns zu dem wunderbaren Fluss Celeste inmitten eines urigen Regenwaldes. Die Luft schien zu tropfen, so feucht war es und der Marsch hin zu dem berühmten versteckten Flüsschen war wieder einmal ein Augen- und Sinnesschmaus. Zum ersten Mal auf der Reise hatten wir das Vergnügen uns in warmen Termalquellen zu baden. Stundenlang genossen wir es in eiskaltem und dann wieder feurigheißem klaren Wasser zu spielen. Von einem weiteren Autofahrer erfuhren wir, dass sich China Costa Rica erkaufte, um in den Hoheitsgewässer des Zentralamerikanischen Landes fischen zu dürfen. Ein weiteres Interesse besteht in der Möglichkeit das kleine Land mit “Made in China” Produkten zu überschwemmen. Das Bevölkerungsreichste Land der Welt schenkte Costa Ricas Hauptstadt schlicht ein neues Stadium, errichtet wurde dies von eigens dafür “importierten” Chinesischen Arbeitern. Die meisten Ticos sind darüber nicht sehr erfreut.
Costa Ricas ist weltweit einer der fünf Hauptproduzenten von Annanas und mit einer Anbaufläche von über 45 000 Hektar ist diese Frucht ein wichtiger Bestandteil der Exportwirtschaft des Landes. Noch nie hatten wir die süßen Früchte wachsen sehen und waren erstaunt als wir unendliche Weiten von Feldern entdeckten, wo wir die Königsfrucht mit ihrer Krone, nach EU-Norm, auf dem Boden wachsen sahen. Wie gerufen kam uns unser nächster Fahrer, der selber seit Jahren im Ananasbusiness arbeitet und Plantagenbesitzer ist. Yeudy klärte uns über die wichtigste Frucht des Landes auf und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Viele der schlecht bezahlen Annanasarbeiter stammen aus dem ärmeren Nicaragua. Die 6-Tage-Woche ist standard, in der Hochsaison wird aber auch schon 7 Tage die Woche angepackt und meist wird mehr als 10 Stunden am Tag geschuftet. Costa Rica importiert Unmengen an Pestiziden, Dünger und anderer hochgiftiger Chemie, um sie auf den Feldern der Annanas gegen Ungeziefer und Insekten einzusetzen Ferner wird mit Hilfe von anderen Substanzen das künstlich hervorgerufenes Blühen angeregt. Da die Europäische Union sehr streng ist mit den Importen von Früchten aus den ärmeren Ländern der Welt ist und die Norm, dass die Banane krumm sein muss, nur eine der komplett überflüssigen und vor allem

verschwenderischen Gesetzen ist. Yeudy erklärte uns, dass z.B. keine Annanas nach Europa dürfen die nicht perfekt gewachsen sind, so muss die Krone die gleiche größe haben wie die eigentliche Frucht. Selbstverständlich sind auch die Farben der Früchte genormt. Den Profit dieser arbeitsaufwendigen Landwirtschaft verzeichnen die Mittelmänner und Großfirmen, denn Yeudy und seine Kollegen verkaufen die Annanas für nicht ein mal 0,25€ an die Exportfirma. Man muss sich einmal vorstellen, dass die Kiste, worin die Königsfrüchte gelagert und nach Europa geschifft werden, aus den USA importiert werden und so für 5-10 Annanas wieder einen Euro an die “entwickelte” Welt geht. Als Fazit sagte uns unser sehr aufschlussreiche Yeudy, dass die Annanaslandwirtschaft die Böden verseucht und somit Flüsse, Seen und das Grundwasser verschmutzt. Desweiteren gestand er, dass durch den Import an Werkzeug, Kisten, Chemie etc. aus den Ländern wo die Frucht auf den Markt gelangt, mehr als ein Viertel des gesamten Verdienstes direkt an die reichsten Länder der Welt geht. Der Lohn für die fleißigen Bauern liegt bei gerade mal 200€ pro Monat und weil es viele Annanas gibt, die aufgrund von EU-Normen nicht verkauft werden können, dürfen sich die Arbeiter seiner Felder jede Woche eine Ananas mit nach Hause nehmen. Mit einer frisch gepflückten Annanas verabschiedete sich unser lieber Königsfruchtexperte und weiter ging es.
Wieder wurden wir herzlich von der Feuerwehr, im letzten Ort vor der Grenze Nicaraguas mit Honduras, aufgenommen. Wie so oft stoßen wir gleich beim ersten Restaurant auf offene Ohren und Herzen und natürlich ein typisches Gericht des Landes, “Pico de Gallo”: Reis, Bohnen, Salat und ein wenig Sauce mmmhhhh.
Am Morgen des nächsten Tages windete es stark und aller Regen war wie weggeblasen, die Sonne schien und wir hatten das Gefühl die tropischen Regen hinter uns zulassen. Wir waren erfüllt und glücklich, alles lief reibungslos, bis wir mit dem Chef der nicaraguanischen Immigrationsbehörde sprachen. 9$ wollte er von jedem von uns haben, da gäbe es auch keine Ausnahme … dabei waren wir in San Jose extra noch zur Botschaft gelaufen um genau diese Situation zu vermeiden, aber in letzter Minute sagte man uns, dass wir kein Visum brauchten, und es war auch keine Visagebühr die wir bezahlen mussten, sondern schlicht eine Art Wegezoll. Unsere Stimmungen und Mienen verdunkelten sich, es war ein Rückschlag für die Reise ohne Geld. Nach vielem hin und her entschieden wir uns die Notdollar von Nieves zu verbraten um zahlend nach Nicaragua reinzulaufen. Nur noch wenige Wochen fehlten bis zum Beginn der Klimakonferenz in Mexiko und wir wollten nicht auf den letzten Metern hängen bleiben.


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