Mittwoch, 17. April 2013

Vegane Öko Community im Süden von Europa

Wenn ein(e) VeganerIn alleine träumt, ist es nur ein Traum. Träumen jedoch viele VeganerInnen zusammen, ist das der Anfang einer neuen veganen Wirklichkeit.

Eine Einladung, zusammen eine vegan-ökologische Gemeinschaft zu gründen.

Wir sind eine Gruppe engagierter Veganer und stammen aus Spanien, Mexiko, Deutschland und Frankreich. Gemeinsam träumen wir davon, in Harmonie mit Mutter Erde und allen Lebewesen zu leben. Wir suchen nach Singles, Pärchen und Familien, die bereit sind, zusammen mit uns, ein Ökodorf auf dem Land zu gründen, nicht weiter als 50 km von der nächsten kleinen Stadt entfernt.



Die Grundidee ist es nicht nur sich komplett selbst zu versorgen, für eine eigene nachhaltige Energiequelle, Nahrung und Wasser zu sorgen, sondern auch, als eine einzige Familie zu leben, in der alle Mitglieder miteinander wie Bruder und Schwester umgehen, ohne auszugrenzen oder zu diskriminieren.

Die Vision einer Einheit beginnt damit, die zusammen zu bringen, die dieselben Werte teilen. 

Das Ökodorf soll unabhängig vom Stromnetz funktionieren können. Konstruktionspläne sollen sich von Anfang an mit der Frage auseinandersetzten, wie man im Einklang mit der Natur leben kann.

Wir träumen von einem Ökodorf, das ohne Geld funktionieren wird. Innerhalb der Gemeinschaft soll es keine Dienstleistungen oder Warenverkehr mehr geben, es soll keine Geld mehr beteiligt sein und auch keine Tauschhandel. Stattdessen möchten wir alles teilen was wir an materiellen Sachen, Wissen, Weisheit und Fähigkeiten besitzen. Wir träumen davon, vollständig vom Miteinander-Teilen zu leben, auch indem wir ein Netzwerk zu anderen Ökodörfern herstellen, um so alles was wir brauchen teilen.

Wir glauben an ein universelles Gesetz: Du erhältst was du gibst. Jede(r) erntet was sie/er sät.

Wir träumen von einem veganen Ökodorf, wo kein Tier versklavt oder ausgebeutet wird. (Während es jedem außerhalb der Gemeinschaft natürlich frei steht zu essen was er möchte.) Wir träumen vom Prinzip der Permakultur: unsere eigene Nahrung im Einklang mit den Gesetzen der Natur anzubauen, Techniken zu benutzen die an Permakultur oder Fukuoka angelehnt sind, Wasserkreisläufe zur Bewässerung zu schaffen, Kompostierung, Trockentoiletten, Biogasanlagen usw…





Wir träumen von Häusern die aus Liebe gemacht sind, aus regionalen Ressourcen (Lehm, Ton, Holz, Steine), und recycelten Materialien (Megaposter, Reifen, Leinwänden,…). Ziel ist es, nur natürliche Materialien zu nutzen, die aus der Region stammen. Elemente, die einem die Natur nicht liefern kann, welche jedoch für ein funktionierendes Haus gebraucht werden (wie z.B. Rohrleitungen, Waschmaschinen, Schläuche, Fenster, Türen, Möbel, Stöpsel), werden wir nur recycelte Materialien benutzen.

Wir träumen von recycelten Solarkollektoren, welche eigentlich entsorgt werden sollen, uns jedoch noch weiter saubere, freie Energie liefern können. Ferner möchten wir neue Wege erkunden um erneuerbare Energien für uns zu nutzen, z.B. durch Windenergien, den Regen, Biomasse und die Sonne. Damit soll die gesamte Gemeinschaft mit genügend Gas und Energie versorgt werden können. 

Wir träumen von einer Gemeinschaft, wo Kinder in einer respektvollen und friedlichen Atmosphäre gegenüber einander, Mutter Natur und allen Lebewesen aufgezogen werden. 

Wir träumen von einer freien Schule ohne Klassen und Noten. Stattdessen möchten wir von den Kindern lernen die Welt durch ihre Augen zu entdecken und im Gegenzug ihnen ein breites Spektrum an non-formalen Lernmethoden bieten. Wir sind alle Lehrer und wir möchten diesen Raum nutzen um eine riesige Universität zu sein, wo jeder Quadratmeter eine Möglichkeit zum Lernen darstellt.

Wir träumen davon ein Zentrum zum Teilen von Frieden und Bewusstsein zu erstellen – einen Platz wo jeder zugleich Lehrer und Schüler ist; eine Plattform um Weisheit, Wissen, Neugier, innovative Praxis und Empathie miteinander zu teilen – um einen friedvollen, kreativen und vibrierenden Schmelztiegel von Leuten zu schaffen, die nach menschlicher Evolution streben.


Wir träumen von einem Platz der für jedermann offen sein soll, gleich welcher Nationalität oder Glaubens.

Wir werden regelmäßig Workcamps und Konferenzen veranstalten, und Freiwilligen die Möglichkeit geben bei uns zu lernen und ihre Talente, Ideen und Fähigkeiten mit einzubringen.

Wir träumen von einer Gemeinschaft, die nach nicht-hierarchischen Strukturen strebt, wo jeder ein Führender sein kann und wo Entscheidungen in einem Gruppenprozess getroffen werden, damit jeder sich verantwortlich fühlt und Teil eines rotierenden Systems für kommunale Aufgaben sein möchte.

Wir träumen von einem Anfang in einem verlassenen Dorf, einem alten Bauernhof oder einem leeren Gebiet wo wir unsere eigenen Ökohäuser errichten können. Wir planen nicht ein Stück Land zu kaufen. Stattdessen träumen wir von Jemandem (einem Landwirt, jemand Individuellen oder einer Familie, einer Regierung usw.), der uns sein/ihr Grundstück überlässt, mit dem Ziel ein blühendes Beispiel von nachhaltigem Zusammenleben zu kreieren. Ist das geschafft, träumen wir davon ein öffentlichkeitwirksames Programm zu schaffen, dass andere dazu anregt unserem Beispiel zu folgen.

Für mehr Informationen über uns besucht unsere Website: www.forwardtherevolution.net Die Website ist in Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch erreichbar.

Falls du Facebook hast, kannst du unser Gruppe beitreten: 

Wenn du interessiert bist und mit uns zusammen träumen möchtest, hilf uns, empfehle oder überlasse uns ein Grundstück für dieses Projekt, schreib uns unter: enarmoniamundo@gmail.com

Danke fürs Lesen und hoffentlich hören wir bald von dir.
Alles Liebe Dir










 Yazmin and Benji









Rebekka











Alma Lucia, Nieves and Raphael

Sonntag, 10. März 2013

Lebensmittelretten.de geht bald online und hier das letzte Update über alles zu den LebensmittelretterInnen

Wir leben in einer Welt des Überflusses, die Mutter Erde schenkt uns von allem, was wir brauchen, mehr als genug. Heute teilen mehr als 7 Milliarden Menschen den blauen Planeten mit Abermillionen von wunderbaren Spezies und einer ebenso einzigartigen Flora und Fauna. Ein in unserem Universum einzigartiges Ökosystem ermöglicht uns zu leben, geliebt zu werden und zu lieben.
 

Die Erde hat genug Platz für alle Menschen und sogar weitere Milliarden ErdenbürgerInnen die in den nächsten Jahrzehnten in den Reigen der Menschheit eintauchen werden. Wofür die Erde keine Kapazitäten hat, ist unsere Verschwender- und Überflussmentalität, die gerade in den reichen Ländern soweit fortgeschritten ist, dass wir 4 weitere Erden bräuchten, um allen Menschen auf der Erde diesen perversen Luxus, den wir in Europa haben, zu ermöglichen. Wir, die so egoistisch mit Ressourcen und Lebensmitteln auf Kosten der Natur, der Tiere und der anderer Mitmenschen umgehen, sind verantwortlich für die Schieflage in der die Welt sich befindet.

Der Hunger nach Rohstoffen und immer mehr Anbauflächen hat dazu geführt, dass von den rund 9 Milliarden Hektar, wo Biomasse wächst, schon mehr als 5 Milliarden Hektar für die Landwirtschaft genutzt werden. Dabei könnte die weltweite Produktion von Nahrung schon heute mehr als 14 Milliarden Menschen ernähren, doch anstatt Lebensmittelüberfluss leidet über ein Siebtel der Weltbevölkerung an Hunger und Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Unterernährung. Das Problem ist, dass über 70 Prozent der gesamten globalen Landwirtschaftsfläche für die Tierindustrie beansprucht wird und laut einer neuesten Studie der britischen Ingenieursgesellschaft Institution of Mechanical Engineers (IMechE) werden weltweit jährlich bis zu zwei Milliarden Tonnen Lebensmittel vernichtet. Die Studie besagt, dass bis zu 50 Prozent der produzierten Nahrung nicht auf den Tellern der Weltbevölkerung landet, sondern weggeschmissen wird oder erst gar nicht geerntet wird, weil sie nicht den Handelsnormen entspricht. Dabei reichen rund 700 Quadratmeter Anbaufläche aus, um einen Menschen mit einer sehr ausgewogenen veganen Ernährung zu versorgen. Aber selbst bei konservativen Berechnungen, basierend auf nicht reiner veganer Ernährung, reichen 1000 Quadratmeter vollkommen aus um einen Menschen mit genügend Bio-Essen zu ernähren. Sprich: Auf nur 700 Millionen Hektar Land könnten wir genügend Essen für alle Menschen auf der Erde produzieren, dass entspricht der aktuellen weltweiten Getreideanbaufläche.


Fazit, wir bräuchten weit weniger als 5 000 Millionen Hektar Agrarfläche um alle Menschen ausreichend mit gesunder Nahrung zu versorgen und müssten nicht weiter unnötig Wälder roden und so das ohnehin schon sehr fragile Ökosystem weiter zerstören, sondern könnten endlich damit anfangen, der Natur wieder mehr Raum zu schenken und Milliarden Hektar Agrarfläche in blühende Wälder und Tropengebiete zu verwandeln, die wiederum den verheerenden Klimawandel verlangsamen und das Artensterben minimieren. Die weltweite Diskrepanz zwischen Überfluss und Mangel könnten nicht stärker sein und die Verantwortung dafür liegt nicht nur bei Regierungen und Firmen, sondern bei jedem einzelnen Menschen. Die Wahrheit ist, dass jedes Mal, wenn wir in Supermärkten einkaufen, wir die Politik des Ladens
unterstützen, die der Produzenten, Händler und Agrarmultis. Es liegt also in unser aller Hand, etwas gegen diese perverse Verschwendung und Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Mutter Erde zu unternehmen. Jeder Mensch kann sein Konsumverhalten ändern, bewusster mit Rohstoffen umgehen und sich nachhaltiger und wertschätzender zu den Ressourcen der Erde verhalten. Angesichts von mehr als 22 Milliarden Euro, die alleine in Deutschland jedes Jahr an Lebensmitteln weggeschmissen werden, ist aber gerade die Rettung von Lebensmitteln eine sehr effektive und konsequente Variante, etwas gegen diesen Wahnsinn zu unternehmen und damit aktiv für eine Welt ohne Hunger und Lebensmittelverschwendung beizutragen.

Dienstag, 5. Februar 2013

Umweltschutz im Jahr 2013


Alle Erdenbewohner betrifft die Frage gleichermaßen, denn ohne ein funktionierendes Ökosystem können wir Menschen nicht auf dem Planeten leben. Somit ist der Erhalt der Natur schon lange keine altruistische Frage mehr, sondern vielmehr ein Verhalten aus Liebe zu sich selbst, allen anderen Menschen, den Tieren, Pflanzen und der Natur als Ganzes. Ohne eine gesunde Mutter Erde ist das Bestehen der Spezie Mensch nicht möglich.



Wenn wir davon sprechen, die Umwelt schützen zu wollen, dann müssen wir zunächst verstehen, wo wir die Umwelt belasten bzw. verschmutzen. Der ökologische Fußabdruck gibt uns einen guten Anhaltspunkt, um zu begreifen, wo wir welche Ressourcen verbrauchen. Der Fußabdruck ist sozusagen die Summe der von uns in Anspruch genommenen Rohstoffe, der Landflächen, des Wasser und der Energie. Im Prinzip alles, was wir für unseren Lebensstil auf der Erde an Rohstoffen konsumieren, aber auch, was wir an Treibhausgasen in die Luft blasen.
Kohlendioxid, also C02, ist das bekannteste Treibhausgas und mittlerweile ein gängiger Begriff. Nicht viele wissen jedoch, dass die Deutschen im Schnitt jährlich 11 Tonnen C02, also fünfmal so viel, wie es jedem Erdenbürger zusteht, auszustoßen. Bei der Frage der C02-Bilanz sollte man jedoch nicht nur in der Gegenwart bleiben, sondern nie vergessen, dass die C02-Partikel für mehrere Hundert Jahre in der Atmosphäre bleiben und somit das Klima der Erde auch in Zukunft verändern. Gleichzeitig ist es wichtig, auch die historische Entwicklung von C02-Abgasen zu betrachten. Denn obwohl China heute der größte Kohlendioxidverursacher ist, sind Europa und Nordamerika historisch gesehen für über 70 % aller vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich.
Vor der industriellen Revolution gab es so gut wie keine Gedanken, die sich um den Erhalt des Planeten drehten. Für die Geschichte der Menschheit sind die letzten 150 Jahre nur ein Augenblick und dennoch hat sich die Situation auf der Erde dramatisch verändert. Seit 1850 hat sich die Weltbevölkerung verfünffacht, gleichzeitig verdoppelte sich die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa von unter 40 Jahren auf 80 Jahre.
Schon vor Jahrzehnten war sich ein Teil der Gesellschaft bewusst, wie gefährlich die Nuklearenergie ist und wie sinnvoll es wäre, in erneuerbare Energien zu investieren. Es brauchte aber noch zwei GAUs und viele Jahre, bis auch die konservativen Parteien und Menschen in Deutschland begriffen, dass Atomenergie keine Zukunftstechnologie ist und erst recht nicht umweltfreundlich und sicher ist.


Obwohl es schon seit langer Zeit toxische, chemische und für den Menschen höchst gefährliche Substanzen gibt, begann das Recycling erst vor wenigen Jahrzenten. Leider wird aber auch heute noch von vielen Menschen, Betrieben und Staaten die Vogel-Strauß-Politik angewandt, die besagt, dass alles, was man nicht sehen und riechen kann, auch kein Problem für Mensch, Tier und Umwelt darstellt. Bis in die Siebziger Jahre wurde praktisch alles auf Mülldeponien geschmissen, was produziert bzw. als Abfall von der Gesellschaft entstand. Heute zählt Deutschland zu den Recyclingweltmeistern und dennoch wird in den meisten Firmen, Privathaushalten, öffentlichen Einrichtungen usw. längst nicht alles getrennt. Die Folgen sind stetig ansteigende Giftmüllberge, wie z.B. im Falle der “Energiesparlampen”, die, nachdem sie “recycelt” wurden, in Fässern in alten Bergwerken gelagert werden. Anstatt alle Rohstoffe voneinander zu trennen und weiter zu benutzen, ist es leider bei Quecksilber, aber auch bei vielen anderen Ressourcen günstiger, neues Quecksilber zu fördern, anstatt altes aus Energiesparlampen zu recyceln.

Freitag, 1. Februar 2013

Das LebensmittelretterInnenkonzept in Berlin und die Möglichkeit selbst aktiv zu werden

Liebe Freunde in Berlin, wir brauchen Euch!

Angesichts von mehr als der Hälfte des Essens, welches in Deutschland im Müll landet, ist es allerhöchste Zeit, Lebensmitteln wieder die verdiente Wertschätzung zu geben! Seit Dezember 2012 ist die Lebensmittelfairteilplattform www.foodsharing.de online und schon über 10.000 NutzerInnen haben sich angemeldet und teilen eifrig Lebensmittel. Die Plattform richtet sich an Privatpersonen, Supermärkte, Bäckereien, Bauern und Gastronomen die Lebensmittelüberschüsse haben. Das Erstellen und Abholen von Essenskörben ist kostenlos und die Lebensmittel dürfen nicht verkauft werden.


 


Seit über 9 Monaten haben wir schon eine erfolgreiche Kooperation mit der Supermarktkette Bio Company (BC) in Berlin-Zehlendorf und nun auch schon über 80 LebensmittelretterInnen in ganz Berlin, Potsdam und Hamburg die an anderen Filialen alles abholen was von MitarbeiterInnen, der Berliner Tafel und anderen Einrichtungen nicht abgeholt wird. Das gemeinsame Ziel aller LebensmittelretterInnen und Bio Company ist es das kein Essen in die Tonne wandert. In Berlin haben wir nun schon viele BC Filialen mit jeweils eine(r) Verantwortliche(n) besetzt und mehreren Freiwilligen die einspringen wenn die Tafel oder andere Organisationen mal nicht können oder es sich für sie nicht lohnt weil es nur so wenig Essensreste gibt. 


Dank Dir für das Interesse und Deine Motivation etwas gegen die Lebensmittelverschwendung zu unternehmen! Es ist schön zu wissen das immer mehr Menschen sich ganz persönlich vornehmen aktiv etwas für eine bessere Welt zu tun!

Obwohl wir schon über 200 LebensmitttelretterInnen in der Facebook Gruppe sind und 80 einen Ausweis haben, brauchen wir noch mehr Freiwillige um uns bald auch mit einem gut aufgestellten Netzwerk von RetterInnen an andere Bioläden richten zu können. Alnatura ist nach Bio Company nun die zweite große Bioladenkette die das Lebensmittelretterkonzept anwenden wird. Ehrenamtliche LebensmittelretterInnen holen bei den Läden alles noch essbare ab was von Mitarbeitern, der Tafel und anderen Organisationen nicht abgeholt wurde. Das was von den LebensmittelretterInnen selber nicht verzehrt werden kann geht an die Essensverschenkplattform www.foodsharing.de bzw. an den Fair-Teiler in der Markthalle 9 in Kreuzberg.

Erster Fair-Teiler mit Kühlschrank in Deutschland

Jetzt brauchen wir noch mehr Freiwillige die sich engagieren wollen und zwar sowohl als Verantwortliche wie auch als SpringerIn. Pro Filiale die mitmacht gibt es jeweils eine(n) Verantwortliche(n) der/die sich um die Orga und die Kommunikation zwischen den LebensmittelretterInnen und der Filiale und mir kümmert. Wenn ihr also Freunde, Bekannte, Nachbarn, Studienkollegen etc. kennt die auch so motiviert und ehrenamtlich sich für eine Gute Sache einsetzen wollen, bitte leitet diesen Artikel weiter wo alles erklärt ist und auch was die mir schicken müssen.

Donnerstag, 8. November 2012

Lebensmittelretten zusammen mit Foodsharing.de, der Berliner Tafel, der Bio Company und den LebensmittelretterInnen

Liebe Freunde in Berlin, wir brauchen Euch!

Angesichts von mehr als der Hälfte des Essens, welches in Deutschland im Müll landet, ist es allerhöchste Zeit, Lebensmitteln wieder die verdiente Wertschätzung zu geben! Im Dezember wird die Lebensmittelretter-Seite www.foodsharing.de an den Start gehen und bis dahin läuft in mehreren Städten, u.a. hier in Berlin, eine Testphase. In dieser Zeit wird die Plattform auf Herz und Nieren geprüft sowie Verbesserung und Optimierung vorgenommen, damit zum offiziellen Start am 12.12.2012 alles reibungslos läuft.

 

Ich bin gemeinsam mit der Berliner Tafel und anderen Einrichtungen dafür zuständig, diese Testphase in der Hauptstadt durchzuführen und die bis dato einmalige Einbindung von Supermärkten zu koordinieren. Seit über 6 Monaten haben wir schon eine erfolgreiche Kooperation mit der Supermaktkette Bio Company (BC), und die soll nun ausgebaut werden bzw. sich hoffentlich schnell auch bei anderen Läden etablieren. Als einziger Supermarkt deutschlandweit hat sich die größte Berliner Biomarkt-Kette mit 2000€ in der Crowdfundingphase für das Projekt eingesetzt. BC ist bereit, Foodsharing als weiteres stragetisches Werkzeug im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung zu nutzen, zusammen mit den Tafeln, Caritas, anderen Vereinen, den LebensmittelretterInnen sowie uns (Wir sind eine Familie, die im Konsumstreik lebt; mehr z.B. hier in einer FocusTV Reportage: http://youtu.be/e9bZgADp6bM).



Eine Abend, Eine Tonne ... in Zukunft sollte alles weitergegeben werden bevor es in die Tonnen wandert ... Auf dass das tauchen nach Lebesmittel Geschichte wird

Schon seit Jahren gibt BC Lebensmittelreste an soziale Projekte, Einrichtungen, Caritas und selbstverständlich die Berliner Tafel. Seit einem halben Jahr ergänzen wir von den LebensmittelretterInnen an verschiedenen Filialen das Konzept der ökologischen Lebensmittelverwertung. Dabei holen wir regelmäßig alles ab, was nicht mehr verkauft werden kann, von den Mitarbeitern nicht gewollt ist, aber auch von den größeren Organisationen wie Tafel etc. nicht abgeholt wird. Organisiert wird alles über eine Facebook Gruppe (www.facebook.com/groups/lebensmittelretter), bis die Option von Gruppen auch in Foodsharing integriert ist.
Die LebensmittelretterInnen sind wichtig, damit eine flächendeckende und fortwährende Rettung von Lebensmitteln gewährleistet werden kann. Hinzu kommt, dass mit der Plattform Foodsharing nun auch alles, was die LebensmittelretterInnen nicht aufessen, einfrieren oder verschenken können, einfach weitergegeben werden kann. Bei der Abholung wird, wie auch von den Angestellten von BC, Rücksicht genommen immer Plastik, Karton und Kompost fein säuberlich zu trennen und alles noch Genieß- und Verwertbare mitzunehmen.  Hier ein 3min. Video von Spiegel TV über die Kooperation mit BC und den Lebensmittelrettern

  


Die Idee hinter dem ausgefeilten Lebensmittelrettungskonzept bei BC ist es, mehr Wert anstatt mehr Arbeit zu schaffen, denn nur so ist diese einmalige Zusammenarbeit auch für andere Betriebe denkbar und kopierbar.

Montag, 24. September 2012

Fragen und Antworten Teil 1

Raphael, weshalb hast du dich entschieden, ohne Geld zu lebenGeht es einfach darum, ein Zeichen zu setzen gegen den Kapitalismus oder steckt mehr dahinter?

Schon als kleiner Junge, versuchte ich, die Welt zu begreifen. Ich wollte verstehen, warum Menschen ihre Mitmenschen seit Jahrtausenden bekriegen, hassen, quälen und wir alle gemeinsam unsere Mutter Erde zerstören.
Später reiste ich durch dutzende Länder, lernte die wunderbare Kulturvielfalt unseres Planeten kennen und kam immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich niemanden für die Misere der Menschheit verantwortlich machen kann, außer mich selbst.
Ich verstand zunehmend, dass Ungerechtigkeit, Leid und Hunger auf der Welt mit mir und meinem Verhalten zu tun haben und dass ich - wie die meisten anderen konsumierenden Menschen auf Erden - direkt mit all dem Elend und der Umweltzerstörung in Verbindung stehe.
Da in mir, wie in allen Menschen, die ich in meinem Leben kennen lernen durfte, der Traum von Frieden und Gerechtigkeit wie ein Samen schlummerte, der gewässert werden wollte, machte ich mich auf die Suche nach Antworten und Lösungen, wie ich als Teil des Ganzen meinen Beitrag zu einem friedvollen und harmonischen Zusammensein auf Erden leisten kann.
Der tiefe Wunsch nach Frieden auf Erden war meine Antriebsfeder und half mir, der Wurzel der Probleme der Welt näher zu kommen und mich so von den Gedanken, die sich allein um konditionierte Oberflächlichkeiten bzw. Symptome der Gesellschaft drehen, frei zu machen.
Auf einer Reise ohne Geld von Holland nach Mexiko erkannte ich, dass die menschlichen Beziehungen durch Geld korrumpiert sind. Wir leben heute in Zeiten, in denen Geld ein omnipräsentes Phänomen ist. Es macht uns Sorgen, lässt uns verzweifeln, ängstlich sein, blockiert unseren Geist, unsere Kreativität und unser Herz. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir viel oder wenig davon besitzen. In beiden Fällen ist Geld oft der Lebensmittelpunkt, ob nun aus Mangel oder Überfluss spielt dabei keine Rolle.
Münzen und Scheine dominieren unsere Gedankenwelt, sie kontrollieren unsere Erde, unsere Zukunftspläne und sind verantwortlich für Krieg und Hunger. Familien, Freundschaften, Ehen und Arbeitsverhältnisse scheitern und zerbrechen oft wegen diesem “Nichts”, dem wir soviel Wichtigkeit beimessen.
Die Beziehung zu uns selbst, zu unserer inneren Stimme, dem Herzen und zu unseren Mitmenschen sowie der Natur wird ausgebremst, verkrüppelt und verkommt oft durch die unbewusste Macht des monitären Systems.

Donnerstag, 9. August 2012

Eine ökologische Familie in Berlin

Vor 2 ½ Jahren brachen Nicola Zolin, Benjamin Lesage und Ich Raphael Fellmer von Den Haag, Niederlande, nach Mexiko auf. Im Januar 2010 begann die Reise der Menschheit, die wir per Anhalter und ohne Geld von Europa bis nach Mexiko auf dem Land- und Seeweg zurücklegten. Es war ein Abenteuer vom ersten Moment an, wo wir im Kopf beschlossen hatten, den Weg zu gehen, der noch keine Fußspuren aufweist. Dank der Hilfe von tausenden von Menschen, die, egal wo wir hinkamen, uns ihr Vertrauen, ihr  Essen und ihre Liebe schenkten, war die Reise überhaupt erst möglich. Nieves Palmer, die in Guyana dazustoß, wurde in Mexiko schwanger, und so gingen wir nach 32 000km mit über 500 Fahrzeugen, die uns über Land und Wasser mitnahmen, nach Berlin. Die 15 Monate haben unser Leben komplett verändert, ich spürte, ich konnte und wollte nicht mehr an der Überflussgesellschaft teilnehmen, nicht mehr konsumieren, nicht mehr vor dem Leid der über eine Milliarde Mitmenschen, die tagtäglich an Hunger leiden, wegschauen. Ich beschluss schon bei der Atlantiküberquerung, auch nach der Reise den Geldstreik fortzusetzen, um das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit auf die Ungerechtigkeit, das Leid und die Umweltzerstörung zu lenken und gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten zu finden, um mehr in Frieden und Einklang mit Menschen, Tieren und der Natur zu leben.




Vor knapp einem Jahr ist unsere liebste Tochter Alma Lucia zur Welt gekommen, ein Geschenk des Himmels und der Beginn unseres Familienlebens von Nieves (27) aus Mallorca und Raphael (28) aus Berlin in Kleinmachnow nur unweit vor den Toren der Hauptstadt, wo wir bei lieben Freunden im Souterrain leben durften. Nachdem ich über zehn Monate 3-4 Mal die Woche nachts auf Lebensmittelrettertour ging um aus den Containern von Supermärkten alles noch essbare und brauchbare zu holen, war uns klar das es so nicht weitergehen kann und wir das Thema professionell angehen müssen.
Weil ich immer mehr fand als wir essen konnten, teilten wir die Schätze aus den Tonnen mit Nachbarn, Freunden und Bedürftigen. In der Hoffnung und dem Vertrauen das Menschen mit dem gleichen Traum von einer Welt ohne Lebensmittelverschwendung in den Bioläden sitzen, schrieben wir drei Bioläden eine eMail. Wir mussten lange warten, dann kam eine Absage: “es gäbe nichts essbares was weggeschmissen würde”, eine andere Kette antwortete nie und dann kam die langersehnte Mail direkt vom Chef von Bio Company. Wir sprangen in die Luft und waren sehr glücklich, es war ein Durchbruch auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne Lebensmittelverschwendung. Ein Etappensieg! Wir wurden herzlichst auf ein schönes Gespräch eingeladen und seit April haben wir nun eine sehr fruchtbare Koperation mit der Bio Company. Georg Kaiser, dem Geschäftsführer, lag das Thema schon immer am Herzen, so wollte er die Weitergabe der noch genießbaren, aber nicht mehr verkaufsfähigen Waren, die schon seit langem an Tafeln, Caritas, Vereine etc. weitergegeben werden, intensivieren und ausbauen. Uns war es aber auch wichtig neben der Weitergabe von Nichtverkaufsfähiger Ware, an dem Gesamtkonzept zu feilen wie ein moderner Bioladen sich noch ganzheitlicher ökologisch verhalten kann. Die Zusammenarbeit läuft gut und die Ergebnisse können sich sehen lassen, anstatt zwei vollen großen Restetonnen, wird mitlerweile nicht mal mehr eine voll, dafür wird jetzt noch verantwortlicher getrennt. Auch an anderen Filialen wo es noch manchmal Lebensmittelreste gab, holen nun Freunde und Gleichgesinnte diese nicht mehr zu verkaufenden Dinge ab.

Samstag, 5. Mai 2012

Postökonomie - eine Welt ohne Geld in Harmonie mit der Erde


Sommervortragsserie in Berlin, Bielefeld, Benediktbeuern, Meran (I), Madrid (Es), Cartagena (Es) vom 18. Mai - 16. Juni 2012

Liebe Freunde dieser Welt, Liebe Mitmenschen!

Jeder von uns spürt das unsere Gesellschaft im Umbruch ist. Wandel geschieht überall, wo wir hinsehen und vor allem in unserem Herzen und dem stetig steigenden Bewusstsein für die Welt und unsere Mitmenschen. Die irrsinnige wachstumssüchtige Kapitalwelt nimmt an Fahrt zu und fährt mit vollem Tempo gegen die Wand. Der Höhepunkt dieses "Weltkapitalismus" basierend auf Schulden, Umweltzerstörung und Leiden von Mensch und Tier ist praktisch überschritten. Auch der Klimawandel, sowie die schon längst überfällige Aufmerksamkeit für die desolate Finanzlage der Welt rückt immer mehr in den Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Handelns. Denn in der Realität sind wir alle bankrott und zwar als Privatpersonen, Firmen und als größte Schuldner natürlich die Länder selber. Das Bedürfnis nach Wahrhaftigkeit und einem fairem und friedlichem Miteinander wächst. Die einstige Utopie vom Frieden auf der Welt ist in greifbare Nähe gerückt. Wir haben begriffen, dass der Frieden in der Welt nur durch den Frieden in einem selbst beginnen kann. Die einstige Utopie gedeiht gerade zu einem Weg, der schon lange in uns wartet, der Weg des Mit- und Füreinanders!

Das Gefühl von Einheit und Empathie zu unseren Mitmenschen und unserem Planeten wird immer stärker und wir stehen an der Schwelle, wo Mensch, Tier und Natur in Harmonie leben.

Es sind Zeiten einer friedlichen Rebellion und wo alles ans Licht kommt. Nichts kann mehr versteckt werden vor einer immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die ihre Augen und Herzen öffnen und ihr Leben ändern: ihre Träume leben und wesentlich werden. In Wirklichkeit sind es nicht die 99 Prozent ,die wir Seite an Seite stehen, sondern 100 Prozent. Jeder Mensch in diesem Organismus Menschheit ist unabdingbarer Teil des Ganzen und hat seine Berufung hier auf Erden. Immer mehr Menschen hören auf ihre innere Stimme, werden besinnlicher und streben nach dem so tief in unserem Wesen wurzelndem Wunsch nach Weltfrieden und Harmonie.

Es ist Zeit für Neues, es ist Zeit für dich, Zeit für uns alle zusammen zu kommen und ganz nach Ghandi: "Be the change you want to see in the world." zu leben. Denn schon Goethe sagte: „Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ So lasst uns anfangen gemeinsam zu träumen und Utopia zu erschaffen!

Dienstag, 14. Februar 2012

Maßnahmen um die Verschwendung von Lebensmitteln, Rohstoffen und Waren zu stoppen

Liebe Freunde dieser Welt, Liebe Mitmenschen!
Es ist höchste Zeit das wir alle gemeinsam etwas gegen die Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung in der Welt unternehmen! Im Moment läuft mein Vorschlag bei dem von der Kanzlerin Merkel ins Leben gerufenen Iniative "Dialog über Deutschland" unter dem Titel: "Maßnahmen um die Verschwendung von Lebensmitteln, Rohstoffen und Waren zu stoppen". 
Die zehn Vorschläge mit den meisten Stimmen werden nach dem Ende (15. April) des Zukunftsdialogs ins Bundeskanzleramt eingeladen, um mit der Bundeskanzlerin über den Vorschlag zu sprechen. Jede Stimme zählt, lasst uns gemeinsam den Wandel leben den wir in der Welt sehen wollen!

Text des Vorschlages

Der Bundestag möge beschließen, dass alle Güter die der endgültigen Entsorgung zugeführt werden sollen, der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen. Gemeint sind: abgelaufene Lebensmittel, Waren die leicht beschädigt sind oder Macken haben, überflüssige Materialien in Fabriken, liegengebliebenes Gemüse und Obst, also alles was aus irgendwelchen Gründen für Betriebe keinen Wert mehr hat.

Um die Verschwendung von Rohstoffen und Essbarem zu minimieren sind alle Produzenten und Händler verpflichtet monatlich öffentlich Rechenschaft über ihre entsorgten Güter zu leisten. Für eine möglichst schnelle Reduzierung der Verschwendung von Ressourcen soll so auf einer zentralen Website alle weggeschmissen Güter der einzelnen Betriebe aufgeführt werden. Diese Transparenz soll dazu führen das jeder Mensch totalen Einblick in die verschwenderische Überflussgesellschaft von Heute bekommt und Akteure animiert werden ihre Praktiken zu überdenken und nachhaltiger zu wirtschaften.

Ferner werden Händler und Produzenten verpflichtet bei der Weitergabe dieser aufgeführten Güter und Lebensmittel an Privatpersonen oder Vereine zu kooperieren. Somit erledigt sich auch das “containern”, also das Retten von Lebensmitteln aus Tonnen, denn die Weigerung der Weitergabe von Ware die entsorgt werden soll ist damit passé. Ziel ist global zu denken und lokal gegen Klimawandel und Hunger vorzugehen. Gemeinsam können wir uns für Frieden und Gerechtigkeit auf dem ganzen Planeten einsetzen.

Um für den Vorschlag zu stimmen brauchst Du Dich nirgendwo registrieren sondern landest per Klick auf den Link direkt bei dem Vorschlag wo du nur noch auf "Ja, ich unterstütze diesen Vorschlag" klicken musst.
Gib hier Deine Stimme für den Vorschlag ab www.dialog-ueber-deutschland.de Vielen Dank!


Begründung für den Vorschlag

Die Zeit von Verschwendung und Überfluss muss ein Ende haben. Weltweit stirbt alle drei Sekunden ein Mensch an Hunger und über 1000 Mio. leiden an Unterernährung. Jedes Jahr sterben an Hunger mehr als 15 Mio. Menschen, die meisten davon Kinder. Gleichzeitig werden in Europa 50% aller Lebensmittel weggeschmissen bzw. bleiben ungenutzt auf den Feldern. Allein in Deutschland werden so über 20 Mio. Tonnen Lebensmittel, wovon 30% noch ungeöffnet sind, verschwendet. Der Wert dieser kostbaren Nahrung, die über 40 Mio. Menschen ernähren könnte, liegt bei mehr als € 25 Mrd. jährlich. Pro Jahr schmeißt so jeder Bundesbürger 100kg Nahrung in die Tonne.

Obwohl genug Nahrung für über 12 Mrd. Menschen vorhanden ist, leidet dennoch jeder siebte Mensch an Hunger. Es ist es vollkommen unverständlich, dass es in Deutschland legal ist Lebensmittel die noch genießbar sind wegzuschmeißen, es aber illegal ist diese zu retten (Containern, Mülltauchen). Der Markt reguliert sich in einem an Profit orientierten System eben nicht selbstständig. Ethische, soziale und Umweltrichtlinien müssen erstellt und eingehalten werden.

Angesichts der wachsenden Dringlichkeit die Umweltzerstörung einzudämmen und Klimawandel, Arten - und Speziensterben zu stoppen, muss die Bundesregierung und die Bürger alles tun was in ihrem Ermessen liegt um die Verschwendung sowohl von Lebensmitteln als auch aller anderen Waren und Produkten zu unterbinden. Es gilt heutzutage nicht nur oberflächlich oder auf dem Papier die Umwelt zu schützen, sondern es muss ein zentraler Anspruch aller Beteiligter dieses Systems sein, denn wir alle hängen vom Funktionieren des komplexen Ökosystems des Planeten ab. Wir können es uns nicht mehr leisten Rohstoffe jedweder Art zu vergeuden.

Durch Importe aus dem EU-Ausland raubt die Gesellschaft Deutschlands indirekt duch Gemüse, Getreide, Kaffee und aller anderer Rohstoffe, Wasser aus Regionen, in denen akuter Wassermangel herrscht. Besonders die Landwirtschaft ist für den weltweiten Wasserverbrauch verantwortlich, so tragen Nahrungsmittel und andere landwirtschaftliche Produkte mit 86% den höchsten Anteil am weltweiten Wasserfußabdruck. In der Erzeugung eines jeden Produktes wird Wasser verbraucht - das so genannte virtuelles Wasser. Die Herstellung eines jeden Produktes benötigt neben kostbaren Wasser auch wertvolle Energie und Ressourcen. In der Regel sind dies Erdöl, Gas, Kohle und Atomenergie. Dies ist die so genannte “Graue Energie”, also jene Energie die zur Herstellung, zum Transport und zur Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung erforderlich ist.

Beispiele:

Graue Energie:
Aludose: 3 kWh
Notebook: 1 000 kWh
Neuwagen: 35 000 kWh

Zum Vergleich, ein 4 Personenhaushalt verbraucht im Schnitt 5 kWh pro Tag.

Virtuelles Wasser:
1kg Rindfleisch: 15 500 l
1 Jeans: 8 000 l
1kg Röstkaffee: 21 000 l
1kg Kakaobohnen: 27 000 l

Zum Vergleich, der Durchschnittsdeutsche verbraucht 120 l an direktem Wasser aber 5000 l virtuelles Wasser täglich!

Es ist Zeit für Menschlichkeit! Es ist Zeit Akzente zu setzen, in weniger als 20 Sekunden kannst Du für den Vorschlag stimmen: 
www.dialog-ueber-deutschland.de

Dank Dir für Dein Interesse! Alles Liebe Dir Raphael