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Samstag, 5. Februar 2011

#23 Costa Rica - Pura Vida!


Die Grenze Costa Ricas passierten wir als privilegierte Europäer mal wieder ohne Probleme und alles schien sehr entspannt. Im Schatten eines Baumes stehend hielten auch so gleich zwei Motorräder an, Polizisten die eine Routineuntersuchung machten. Doch nachdem wir unsere Geschichte erzählten freuten sie sich nur und wünschten uns “mucha suerte” (viel Glück). Die Sonne brannte und dann saßen wir auch schon wieder in einem Pickup, auf der engen Rückbank. Als es plötzlich aus allen Wolken anfing zu schütten wurde es dank unserem Gepäck noch enger und das Atmen wurde schwieriger. Es hörte nicht mehr auf zu strömen, unglaublich und faszinierend. In Neilly setzen sie uns ab und zwar direkt vor einem Restaurant, wo wir auf ein herrliches Willkommensessen eingeladen wurden.

Freitag, 4. Februar 2011

#22 Panama




Wir befanden uns in den Hoheitsgewässern der Kuna, die am wohl besten organisierte und eine der freiesten indegenen Gruppe in ganz Lateinamerika, von den US-Amerikanern unterstützt erhielten sie vor knapp 100 Jahren weitgehende Autonomie von Panama über Kunayala, dem Küstengebiet sowie den 365 Inseln. Die Frauen tragen wundervolle farbenprächtige Trachten und die Ökonomie der knapp 50 000 lebenden Kuna ist der Fischfang und vor allem die Millionen von Kokosnüssen die jedes Jahr zum festgelegten Einheitspreis, um keinen Wettbewerb entstehen zu lassen, hauptsächlich an Kolumbien verkauft werden. Das Besitzen, Verkaufen oder Verpachten von den traumhaften Inseln ist verboten und auch wenn manch Fremder sich in eine der Kunafrauen verliebt hat ist es unwahrscheinlich, dass man(n) Frieden mit den sehr traditionel und verschlossenen Kuna schließt, für einen nicht Kuna wurde seine Liebe zum Verhängnis und eines Nachts kam ein Todesschwadron der den Ausländer in Stücke hackte und einmal mehr verständlich machte, dass Fremde die sich hier niederlassen nicht gerne

Dienstag, 13. Juli 2010

#12 Abfahrt zu den Kap Verden und Unterbrechung im Süden Gran Canarias

Am 10. Mai 2010 um 11 Uhr morgends war es soweit, die Fetse stach mit seiner fünfköpfigen Crew in See und weil wir starken Gegenwind hatten und nur mit Motor vorankamen hielten wir im Süden der Insel an einem Privathafen vor einem „Privatörtchen“ namens „Pasito Blanco“ an.

Es war eine Siedlung auf künstlichen Boden errichtet, die Mehrheit der Häuser waren unbewohnt, denn sie gehörten zu reichenLeuten die noch viele Ander Immobilien besitzen . Nichts desto trotz grünte der Rasen in den Gärten sowie die Blumen die diese künstliche Oase des Friedens Farbe einhauchten, denn auf den schön und groß angelegten Spielplätzen gab es keine Kinder, es war wie eine gepflegte Geisterstadt.

Samstag, 10. Juli 2010

#9 Las Palmas de Gran Canaria


Nach über drei Wochen auf Fuerteventura setze die Locomotive ihre Füße wieder auf neuen Erde, auf millionenjahre altes Vulkangestein wie alle Kanarischen Inseln, Raphael, Nicola und Benjamin waren endlich in Las Palmas. Der Kontrast von dem verschlafenen Corralejo zu einer der größten Städte Spaniens war enorm. Tausende Häuser, hundertausende Autos und über eine Million Menschen bevölkern die einwohnerreichste der Inseln im Atlantik.