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Mittwoch, 18. Mai 2011

#29 Wunderbare Zeiten in Mexiko und die Reise in den Norden







Nach der Klimakonferenz in Cancun ging es für Nieves und mich in die größte Stadt Amerikas, Ciudad de Mexico. Das Trampen in dem sechs mal so großem Land ging mal wieder wie am Schnürchen, so konnten wir auf der längsten PKW-Fahrt mit über 1000km  des nachts sogar auf der Autorückbank schlafen. Es ging vorbei an vielen Militär- und Polizeikontrollen die hier überall präsent sind um den Drogenschmugglern das Leben schwer zu machen. Böse Zungen sprechen allerdings von einem, seitens des Staates kontrollierten Machtgehabe, welches kleine Drogenbanden unterbinden soll damit die eigentlichen Strippenzieher des Drogenhandels keine Konkurrenz bekommen. So bleibt der riesengroße Kuchen an Profit bei den Politikern, Polizisten, Militärs und anderen.

Mittwoch, 16. Februar 2011

#27 Mexiko - Viva Mexico!

Es war der 25. November 2010, es fehlten nur noch wenige Tage bis zum Beginn des COP16, der Klimakonferenz in Cancun, als wir über die Brücke nach Mexiko schritten! Tausende von Menschen hatten uns geholfen, wo auch immer wir waren, mehr als 340 Fahrzeuge aller Art die uns mitnahmen auf den über 24 000 km die wir seit Beginn der Reise von Den Haag zurück gelegt haben. Dabei durchquerten wir Europa, Marokko, den Atlantischen Ozean und schließlich einen großen Teil des Lateinamerikanischen Kontinents von Brasilien bis nach Mexiko! Dank unserer lieben Mitmenschen wurde unser Traum von der “Reise der Menschheit” Wirklichkeit, unsere Herzen öffneten sich für unseren Nächsten und wir verstanden was es heißt menschlich zu sein, mit dem Herz zu leben, zu geben und zu nehmen!

Samstag, 5. Februar 2011

#23 Costa Rica - Pura Vida!


Die Grenze Costa Ricas passierten wir als privilegierte Europäer mal wieder ohne Probleme und alles schien sehr entspannt. Im Schatten eines Baumes stehend hielten auch so gleich zwei Motorräder an, Polizisten die eine Routineuntersuchung machten. Doch nachdem wir unsere Geschichte erzählten freuten sie sich nur und wünschten uns “mucha suerte” (viel Glück). Die Sonne brannte und dann saßen wir auch schon wieder in einem Pickup, auf der engen Rückbank. Als es plötzlich aus allen Wolken anfing zu schütten wurde es dank unserem Gepäck noch enger und das Atmen wurde schwieriger. Es hörte nicht mehr auf zu strömen, unglaublich und faszinierend. In Neilly setzen sie uns ab und zwar direkt vor einem Restaurant, wo wir auf ein herrliches Willkommensessen eingeladen wurden.

Dienstag, 18. Januar 2011

#21 Kolumbien und San Blas



Da standen wir wieder auf der Straße, in einem neuen Land und wieder mit dem Daumen in der Luft, ein Sammeltaxi hielt an, wir erzählten vom Sinn unserer Reise, “si si, no hay problema” und schon sassen wir umgeben von freundlichen, neugierigen und ein wenig schüchtern Kolumbianern in einem Auto. Angelangt halfen wir einigen Frauen aus dem Taxi ihre schweren Tüten voll mit Bier, Waschmittel und Grundnahrungsmitteln vom Dach zu hiefen und schon waren wir mitten im Zentrum Maicos. Da wir Hunger hatten machten wir uns ans Essen recyceln. Wir fragten wie immer nach dem Chef oder Verantwortlichen und erzählten unsere Geschichte mit der anschließenden Frage nach Essensresten, oder in diesem Fall nach altem Brot, ruckzuck hatten wir jede Menge Brötchen auf dem Tisch die darauf warteten gegessen zu werden! Wir schlenderten durch die dunklen Straßen und an einer Bar fragten wir nach Leitungswasser welches wir dann mit unser Life-Saver-Bottle filterten um es zu trinken, ein Herr an der Bar lauschte unseren Erzählungen und lud uns direkt für den nächsten Morgen zu seinem Frühstückprogramm im lokalen Fernsehen ein.

Mittwoch, 7. Juli 2010

#6 Ajun – Stadt der Wüste des umstrittenen Territoriums Westsahara


In der Nacht gelangten wir endlich zu der schnell wachsenden in Küstennähe liegenden Ajun. Es ist die größte Stadt weit und breit in der sonst so kahlen und unbewohnbaren Sahra, Ajun liegt auf gleicher Höhe wie die Kanarischen Inseln und ist somit nur 200km von Europa entfernt und doch ein ganz andere Welt. Unserer Fahrer lud uns ohne uns auch nur zu fragen zu sich nach Hause ein, es war eine Selbstverständlichkeit für ihn, sowie für so viele andere Marokkaner die wir in den mittlerweile fast 3 Wochen kennengelernt haben, es war Balsam für unsere Seelen. Seine Frau empfing uns auch zu später Stunde mit offenen Armen und bereitete uns auch alsgleich den typischen marrokkanischen Tee und dazu gabs leckeres Brot mit feinstem Olivenöl.